Vom 7.-11. Juli fand in Tamera das jährliche Treffen des GEN (Global Ecovillage Network) statt. Vier Menschen aus dem ZEGG sind nach Portugal gereist und haben an der Konferenz der Ökodörfer Europas und Afrikas teilgenommen. Der Schwerpunkt lag dieses Jahr auf dem Thema Bildung.
Wie können wir Erfahrungen und Wissen aus unserem Lebensmodell breiter vermitteln? Die bereits existierende Öko-Design-Ausbildung (EDE) läuft seit vielen Jahren und ist weltweit erfolgreich. Sie soll jetzt um eine Ausbildung ergänzt werden, die einen breiteren Ansatz hat - sie will Menschen dazu befähigen, in ihrem Leben Projekte für Veränderung erfolgreich umzusetzen: Transition to Resilience. Dahinter steht die Annahme, dass es ein riesiges ungenutztes Potential an Kreativität und guten Absichten auf der Welt gibt. Lets make it happen!
Jeden Abend haben Teilnehmer_innen ihre Ökodorfer vorgestellt und von Neuerungen erzählt. Die vorgestellten Gemeinschaften sind vielfältig und könnten unterschiedlicher nicht sein. In den Workshops gab es die Gelegenheit, sich mit Fundraising, Kinder- und Jugendarbeit, politischer Lobbyarbeit auf EU-Ebene und vielen anderen Themen intensiv zu befassen. Das ZEGG hat viel Interesse für sein neues Organisationsmodell bekommen, das auf holakratischen oder soziokratischen Grundlagen aufbaut.
Am Rande der Konferenz boten sich Möglichkeiten zu interessanten Gesprächen und Vernetzungen - auf dem Foto sind die ZEGG-Vertreter_innen in der Aonda-Bar zu sehen.
Mehr Information zur Konferenz gibt es unter www.gen-europe.org