Besuch von Frau NonnemacherAuf ihrer Wahlkampftour durch Brandenburg kam Ursula Nonnemacher auch zum Altstadtsommer nach Bad Belzig. Bei dieser Gelegenheit besuchte die grüne Spitzenkandidatin für die Landtagswahl am 1. September das ZEGG. Nach einer Führung über das Gelände setzten wir uns zu einem Gespräch über die politische Situation und Kooperationsmöglichkeiten zusammen.

Foto: v.r.n.l. Ursula Nonnemacher, Bill Nickl (ZEGG), Cordula Andrä (ZEGG), Mirko Seffzig (Die Grünen)

Das ZEGG und die Grünen haben ähnliche Anliegen: den Schutz der Erde und ihrer Ressourcen, der Arten und Menschen, den Erhalt und die Weiterentwicklung der Demokratie. Wie schon im Sommercamp stellten wir auch hier die Frage, wie wir besser zusammenwirken können. Die Grünen sind in der politischen Sphäre aktiv, wo es darum geht, möglichst gute Rahmenbedingungen für ein nachhaltigeres Leben zu schaffen, zum Beispiel indem sie den öffentlichen Nahverkehr stärken, Flugbenzin besteuern oder aus dem Braunkohleabbau aussteigen. Das ZEGG als Ort der gelebten Nachhaltigkeit ist ein Modell für einen zukunftsfähigen Lebensstil. Hier erleben Menschen, wie ein Leben mit weniger Konsum, mehr Ökologie und Gemeinschaft aussehen kann. Wir können radikaler als in der Gesellschaft unsere Werte umsetzen und nachhaltige Prioritäten setzen. Durch unsere Bildungsarbeit vermitteln wir Werte wie Nachhaltigkeit, Kooperation und Toleranz. Letztlich haben die Grünen und das ZEGG also unterschiedliche Tätigkeitsfelder, sind aber für dieselbe Sache unterwegs.

Ursula Nonnemacher war nach ihrem Auftritt im Fläminghof des Bad Belziger Altstadtsommers sehr angetan von der Atmosphäre und dem Engagement in der Stadt. Es sei keine Selbstverständlichkeit in Brandenburg, dass auf einem Stadtfest so viele interessante Gespräche stattfänden. Und dazu, dass es in Bad Belzig eine lebendige Zivilgesellschaft gibt, leistet das ZEGG einen wichtigen Beitrag.

Wir sprachen auch darüber, wie mehr Menschen gewonnen werden können für eine grundlegende Veränderung. Denn es wird ja zunehmend sichtbar, dass das Wachstumsparadigma auf Dauer nicht tragen wird. Ursula Nonnemacher berichtet von ihren Erfahrungen im Wahlkampf. Sie erlebt mehr Offenheit für grüne Themen bei den Menschen, einfach weil die Themen konkreter geworden sind. Die beiden heißen Sommer haben viele Menschen für die Folgen des Klimawandels sensibilisiert. Es gibt jetzt eine Chance in der Politik richtig etwas zu bewegen. Bei den Umfragewerten der Grünen im Moment gibt es in jedem Fall Hoffnung auf einen grundlegende Veränderung.

Wir drücken den Grünen die Daumen!



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Im ZEGG leben 100 Menschen gemeinschaftlich zusammen. Wir sind Modellprojekt für ein sozial und ökologisch innovatives Leben und Wirtschaften. Dabei interessiert uns, wie nachhaltige Entwicklung funktioniert - für jede/n Einzelne/n und für die Gesellschaft als Ganzes. Wir legen Augenmerk auf die sozialen, spirituellen, ökonomischen und ökologischen Aspekte dessen, was wir tun.

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