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WebWorker für Joomla! gesucht

Wir suchen ein bis zwei Personen mit guten bis sehr guten Kenntnissen in Joomla!, die Lust hat in unserem hauseigenen Team an der Neugestaltung unser Internetpräsenz mitzuarbeiten.

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ZC.NL.15.14Seit 2013 experimentieren wir mit Bodenaufbau durch Terra Preta. Die Resultate sind überraschend positiv. Die Terra Preta baut fruchtbaren und lebendigen Boden auf; die Pflanzen wachsen gut und bleiben gesund. Das Einbringen von Terra Preta in den Boden ist ein Beitrag zum Klimaschutz, denn Holzkohle bindet CO-2 im Boden.

Lokales Wertstoffmanagement

Pflanzen brauchen genau die Nährstoffe und Mikroorganismen, die wir Menschen ausscheiden. Wir wiederum brauchen das, was die Pflanzen uns geben. Diesen Kreislauf wollten wir wieder in Gang bringen - in einer gesundheitlich unbedenklichen Art. Wir sammeln deshalb Urin, der steril ist, und nutzen ihn, um Holzkohle mit den Pflanzennährstoffen Stickstoff und Phosphat aufzuladen. Die Holzkohle mischen wir mit Lehm, Laubkompost, Bokashi und Grünabfällen und lagern sie 6-12 Monate in Kompostmieten. Dann wird das Gemisch in den Boden eingebracht und geht als Terra Preta, schwarze Erde, wieder in den natürlichen Kreislauf ein.

Abwasser vermeiden

Weltweit wird Trinkwasser immer knapper. Es ist klar, dass die Ver(sch)wendung von Trinkwasser für den Abtransport von Urin und Fäkalien in WCs keine Zukunft hat. Es sind neue Konzepte gefragt, mit denen es möglich ist, die Enstehung von Abwasser zu vermeiden. Wir setzen ein neues Wertstoffmanagement um und sammeln in einigen wasserlosen Pissoirs und an Pinkelstellen auf dem Gelände Urin. Damit entlasten wir unsere Abwasser von Stickstoff und Phosphat, die in Wasser als Schadstoffe wirken.

Pyrolyse

Terra Preta 5 kleinOhne Holzkohle kein Terra Preta. Die Holzkohle, die in Baumärkten zu kaufen ist, kommt oft aus Regenwaldhölzern und enthält schädliche Kohlenwasserstoffe. Um nachhaltig produzierte Holzkohle verwenden zu können, betreiben wir einen Kon-Tiki-Meiler, den wir nach Plänen des Ithaka-Instituts selbst gebaut haben. Darin stellen wir mittels Pyrolyse aus Reisig bei hohen Temperaturen einfach und emmisionsarm Holzkohle her.

Die Ergebnisse des ersten Jahres:

- 17 m³ hochwertiger Kompost, ausgebracht in 35 Metern Kompostmiete;

- 5.000 Liter gesammelter Urin, der die Pflanzenkläranlage von Stickstoff und Phosphor entlastet;

- ein selbstgebauter KonTiki Meiler, mit dem wir im Pyrolyseverfahren BioHolzkohle aus Ästen herstellen.

Wir freuen uns, dass wir ein solch innovatives ökologisches Projekt im ZEGG umsetzen dürfen! Unser Dank geht an den Initiator Achim Ecker und an das Team aus Kerstin Neumann, Brian Holden, Eva Daubert und Detlef Arndt.



ZEGG – Bildungszentrum gGmbH
Rosa-Luxemburg-Str. 89
14806 Bad Belzig

Telefon: +49 (0) 33841 595-100
Telefax: +49 (0) 33841 595-102

E-Mail:
Web: www.zegg.de


Im ZEGG leben 100 Menschen gemeinschaftlich zusammen. Wir sind Modellprojekt für ein sozial und ökologisch innovatives Leben und Wirtschaften. Dabei interessiert uns, wie nachhaltige Entwicklung funktioniert - für jede/n Einzelne/n und für die Gesellschaft als Ganzes. Wir legen Augenmerk auf die sozialen, spirituellen, ökonomischen und ökologischen Aspekte dessen, was wir tun.

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