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WebWorker für Joomla! gesucht

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20 p1010321Ursprünglich sollte diese erste Intensivzeit im Januar ganz anders aussehen: Mehr als interne Ausbildungswoche gedacht, wollten wir uns in thematischen Kleingruppen wie Improtheater, Forumsgruppe oder Liebesforschung treffen, um in einer verbindlichen Gruppe eine Methode oder ein Thema zu vertiefen. Aber es kam ganz anders...

Schon in der Dezemberintensivzeit mit Francois Wiesmann wurde klar, daß wir uns im Januar im Großen treffen würden. Und durch den Kontext eines möglichen Pfingstfestivals zum Thema Sex war auch klar, womit wir uns als Gemeinschaft diese Woche beschäftigen würden. So entstand also mit dem Flow und organisch aus der Gemeinschaft heraus die Intensivzeit Liebe, Sex und Wahrheit.

Dabei war einiges anders als bei bisherigen Intensivzeiten: Es gab dieses Mal z.B. eine „verbindliche Gruppe“ von ca. 25 Menschen, die während der Woche verbindlich den ganzen Tag miteinander verbrachten und sich mit Forum und anderen Methoden der Forschung über Sex und Liebe widmeten.

Parallel dazu fand sich eine Gruppe der unter 30 Jährigen im Motel zusammen, die dort mit eigener Leitung zum selben Thema forschten. Und eine dritte Gruppe von Menschen gab all ihre Energie in die aktuellen Baustellen und die Aufrechterhaltung der Infrastruktur wie Küche, Heizung, Raumpflege etc.

Besonders war weiterhin, daß am Nachmittag von 15:30 bis 17:00 alle zusammen kamen und wir gemeinsam einen Raum mit inhaltlichen Inputs und geistiger Auseinandersetzung zum Thema Sex teilten. Die Überschriften reichten von einer kulturellen und gesellschaftlichen Einordnung von Sex über ganzheitliche Modelle der Liebe, von intimen Räumen, in denen wir uns über unsere persönlichen Erfahrungen mit Sex erzählten bis hin zur Auseinandersetzung mit den Schattenseiten der Sexualität. Herausfordernd war auch der Diskurs über die Schattenseiten hier bei uns im ZEGG, wie die Hierarchie- und Machtfrage, die in den Sex hineinspielen.

Am Ende der Intensivzeit waren wir auf jeden Fall um einige Erkenntnisse reicher:

> Es ist eine Wohltat, eine verbindliche Gruppe zu etablieren, in der sich jeder einzelne commitet und von Anfang bis Ende dabei bleibt. Was dadurch an Tiefe und Vertrauen entsteht ist magisch.

> Die Frage tauchte auf und braucht Klärung: für was steht das sinnlich-erotische Feld im ZEGG? Was sind die Codes, Werte und Verhaltensregeln, die unser Feld charakterisieren?

>Es gibt den Wunsch und die Notwendigkeit der sozialen Einbettung. Der Satz aus der Intensivzeit „jeder Mensch braucht eine Gruppe“ trifft es auf den Punkt.

> Das Thema Sex und Liebe bewegt und nach wie vor: An den Nachmittagen waren täglich knapp 60 Menschen anwesend! Das ist für Intensivzeiten eine super Quote.

> Auch das Bild, das sich die jungen Menschen parallel treffen und immer wieder an bestimmten Punkten wie den Nachmittagen oder dem Fest mit der gesamt Gemeinschaft zusammenkommen, ging voll auf.

Und auch praktische Konsequenzen ergaben sich aus der Intensivzeit: Nach der Abschlussmatinee am Sonntag und der Abstimmung Mittwoch Nachmittag hat sich die Gemeinschaft entschieden, aus dem Geist und der Verbindung der Intensivzeit heraus, tatsächlich das diesjährige Pfingstfestival dem Thema Sex im Kontext von Heilung, Lebendigkeit und Gesellschaft zu widmen.

Und ich wurde mir einmal mehr des Luxuses bewußt, was es heißt, in Gemeinschaft zu leben und mit mir vertrauten Menschen so tief in Fragen einzutauchen, die mein Leben bewegen.

Welch ein Segen!

Simon Schramm



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