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Gruppenfoto Green Phoenix 2018Ina Meyer-Stoll und Thomas Heuser haben das ZEGG beim diesjährigen Green Phoenix Treffen auf der Schweibenalp in der Schweiz vertreten. Green Phoenix, das ist ein Think von GEN der sich einmal im Jahr in kleinem Rahmen zu intensiven Vernetzen, Austauschen und cokreieren trifft. Vor drei Jahren ist hieraus z.B. RefuGEN entstanden. Ein Projekt bei dem Menschen aus verschiedenen Gemeinschaften auf der Insel Lesbos den Geflüchteten geholfen haben. Diesmal trafen sich 40 Menschen vor allem aus Europe und je ein Mitglied aus Australien, Burma, Kolumbien und Senegal.

Man könnte sich ganz kritisch Fragen, warum all der Aufwand? Warum so viel Zeit und Energie aufwenden um 40 Menschen aus allen Regionen der Welt zusammen zu bringen? Alle Teilnehmer leben ja bereits in Gemeinschaften / Ökodörfern. 
Bei diesem Treffen geht es um die Schaffung einer Gemeinschaft von Gemeinschaften. Green Phoenix findet seit 8 Jahren jährlich statt und bringt Gründer, Führer und Aktivisten von Ökodörfern und Netzwerken zusammen.
Neben Austausch zu den Aktivitäten in den einzelnen Regionen von GEN gab es Arbeitsgruppen zu konkreter Zusammenarbeit, zur spirituellen Ausrichtung auf die Welt wie wir sie uns wünschen und dazu wie Führung im weltweiten Prozess der Veränderung übernommen werden kann. Jetzt müssen wir handeln wenn wir zum Beispiel das Klimaziel von maximal 1,5% Erderwärmung halten wollen. Das kann man selbst  bei neusten IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) Report nachlesen. Zwölf Jahre haben wir noch Zeit dazu, alles was wir jetzt tun wird sich erst in 30 Jahren auswirken!
Neben dem Austausch von Fachwissen etc, gab es auch viel Raum für Reflexion, Meditation und Soziale Foren. Der Aufbau von Vertrauen und gegenseitigem Verständnis als Basis für Zusammenarbeit. Genau das was auf normalen Konferenzen so oft nicht berücksichtigt wird bzw. nicht möglich ist.

2018 10 24 28 Green Phoenix Schweibenalp Schweiz Graphic Recording by Visual Facilitators
Mich persönlich hat am meisten der Kontakt zu Ousmane, den ich nun schon mehrfach getroffen habe, berührt. Er kommt aus dem Senegal und sein Engagement für die Menschen und eine Nachhaltige Zukunftsfähige Welt dort inspiriert mich. Es macht mich demütig und zeigt mir wie oft ich auf hohem Niveau jammere. So viel ist doch mit so wenig zu erreichen.
Beispiele? Für 500 € kann man einen Brunnen in einem Dorf bauen, das sonst nie einen bekommen würde. Frisches Wasser für ca. 200 Menschen. Oder eine Solarpumpe für ein Permakultur Projekt, 4.000 €. Aus der Halbwüste entstehen wieder Wald und Gemüseanbau oder Obstbäume. Oder zwei Schulräume für 8000,- €. Wenn die Räume gebaut werden, schickt die Regierung die Lehrer ohne das das Dorf etwas bezahlen muss! Dies alles sind aktuelle Projekte von Ousmane. Einige andere sind bereits dank einer Gemeinschaft aus Italien realisiert worden. 
Ich möchte auch dazu beitragen. Weil ich Ousmane persönlich kenne und Freunde von mir sogar schon vor Ort waren weiss ich das das Geld auch tatsächlich genau dort ankommt wo es gebraucht wird. Darum habe ich angefangen persönlich Geld dafür zu sammeln. Es würde mich freuen, einem Dorf einen Brunnen zu schenken oder gar einen Klassenraum! Wer dazu beitragen möchte kann mich gerne anschreiben (). Gerne schicke ich euch auch konkrete Projektunterlagen. 
Das Bild ist ein Gruppenfoto von Green Phoenix 2018 nach 4 Tagen des Austausches, der Arbeit, der Vertiefung von Verbindungen und Erkenntnissen.
Thomas Heuser





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Im ZEGG leben 100 Menschen gemeinschaftlich zusammen. Wir sind Modellprojekt für ein sozial und ökologisch innovatives Leben und Wirtschaften. Dabei interessiert uns, wie nachhaltige Entwicklung funktioniert - für jede/n Einzelne/n und für die Gesellschaft als Ganzes. Wir legen Augenmerk auf die sozialen, spirituellen, ökonomischen und ökologischen Aspekte dessen, was wir tun.

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