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Groß Empfang

Es regnet weiter, es fließt weiter. Es muss ja weitergehen.

Und es soll sauber sein hier, auch wenn es regnet. Daher waren heute Morgen wieder die Kontrolleurinnen vom Gesundheitsamt bei uns und haben kontrolliert. Und was soll ich sagen:

Alles sauber.

Vielleicht ein bisschen Nass, aber sauber.

Heute Abend können wir dann sauber beginnen.Doch vorher muss noch einiges erledigt werden. Wie emsige Ameisen wuseln die Kommunarden über den Platz, um alles für die Gäste einsatzbereit zu haben.

Matratzen transportieren, Zelte trockenlegen, Wege finden, wie das Wasser abfließen kann. Jeder ist gezeichnet, teils von der Nässe, teils von der Anstrengung.

Die Meisten bleiben ruhig und jene, die nicht ruhig bleiben, denen ist wenigstens nicht kalt. Ein Kunststück bei dieser Art von Sommer. Aber um die Kunst soll es erst morgen gehen. Doch auch heute ist sie gefragt, The Art of staying warm and dry. Denn wir haben auch viele internationale Gäste. Für die wird jeder Vormittag übersetzt. Nachmittags haben sie ihre eigene englischsprachige Gruppe und die Sprache der Kunst ist ohnehin universal.

So wie die Sprache der Entspannung. Auch die Entspannung ist eine große Herausforderung in diesen feuchten Tagen. Ruhig zu bleiben, angesichts der Wellen, die auf uns zu branden. Die Menschenwellen und die Regenwellen. Beides fließt und ergießt sich auf unseren Platz. Und dann muss noch geputzt werden. Vom Hara aus. Und gegessen will auch werden und im Restaurant ist ein besonderer Duft von so vielen nassen Menschen. Es riecht anders, als wenn die meisten Menschen auf der Terrasse essen.

Dann gilt es, dies alles mit Gleichmut zu Ertragen. Denn sich über das Wetter aufzuregen ist ein Zeichen von Schwachsinn. Gut, vielleicht können wir dann heute mal eine Ausnahme machen. Zwei Tage Regen, vor einen Sommercamp.

Ist das wirklich dein Ernst Petrus?

Heute regnet es mehr und länger als gestern, obwohl und der Wetterdienst doch versprochen hat, dass es heute schon besser werden soll. Und als ich gerade noch denke, gut das es wenigstens nur von oben regnet, sodass der Schirm das Meiste abhalten kann, da macht mich ein wuchtiger Windstoß so richtig schön nass. Eine wunderbare Herausforderung dafür auszuatmen.

Anzuhalten.

Zu überlegen, was ich gerade tun und ob es draußen sein muss. Gerade mal nicht, gerade bleib ich mal drinnen. Innen bei mir. Komme zu mir und empfehle das am gerne auch unseren Gästen.

Dass sie ihr Zentrum spüren sollen. Denn das ist die Voraussetzung, um gut anzukommen. Gut bei sich selbst ankommen.

Das eigene Zentrum spüren.

Und das tun sie. Und dann sind sie da. Alle. Teils nasse, teils fröhliche Menschen im Großzelt. Und wir begrüßen sie und starten das Camp.

Vor der Abendveranstaltung, um acht Uhr etwa, kam sogar noch mal die Sonne raus. Irgendwas muss Petrus gehört haben.

Naja, wir sind eben alle verbunden.



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