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WebWorker für Joomla! gesucht

Wir suchen ein bis zwei Personen mit guten bis sehr guten Kenntnissen in Joomla!, die Lust hat in unserem hauseigenen Team an der Neugestaltung unser Internetpräsenz mitzuarbeiten.

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Viele Jahre lang lebten ungefähr 80 Menschen fest im ZEGG. Diese Zahl ist in den letzten beiden Jahren deutlich gestiegen, mittlerweile sind wir hier dauerhaft mehr als einhundert Menschen. Auch die Zahl der Gästeübernachtungen und die Zahl unserer ‚Dauergäste‘ (Saisoniers, Praktikanten, Wintergäste, FÖJler) steigt kontinuierlich – die Notwendigkeit wird immer deutlicher, sowohl für Bewohner als auch für Gäste das Raumangebot zu erweitern.
Die Dächer auf unserem Uni-Gebäude sind in die Jahre gekommen und müssen in absehbarer Zeit erneuert werden, sowohl im westlichen Teil, wo in unserem ‚Dachstock' wichtiger Raum für Seminare und Gästeunterkunft ist, als auch in dem noch nicht ausgebauten östlichen Teil.

Wir möchten die fällige Dacherneuerung verbinden mit einem Dach-Ausbau des östlichen Teils unseres Uni-Hauptgebäudes. Dort soll als ein erster Schritt neuer Raum für Gäste entstehen, die für mehrere Monate das ZEGG nutzen für ihre Weiterbildung oder ihr  persönliches Wachstum.


 

Dezember 2010

Heiner Lippe plus KlasseStudenten des Architekturprofessors Heiner Lippe machen eine Exkursion ins ZEGG. Teil ihrer Studieabeiten sind Vorschläge zur energietechnischen Verbesserung unseres Hauptgebäudes, Bestandteil davon sind Entwurfsskizzen zum Ausbau des Dachstocks.


Ab 2011

Die Zahl der ZEGG-Bewohner steigt signifikant. Waren es bis 2009 laut Tagungsprogramm immer „ungefähr 80 Erwachsenem Kinder und Jugendliche“, so sind es 2011 schon 93 und 2012 „rund hundert“. Auch die Zahl der Gästeübernachtungen ist kontinuierlich gestiegen. Für beide Bedürfnisse wollen wir neuen Platz schaffen. Der Ausbau des östlichen Uni-Dachstocks wird als eine der Möglichkeiten für die Erweiterung des Angebotes für unsere Gäste diskutiert. Eine Begutachtung der Dachhaut ergibt zudem die Notwendigkeit, das Dach in jedem Fall im Lauf der nächsten Jahre zu erneuern.


31.1.2011

Die Gemeinschaft beschließt, einen Bebauungsplan für das ZEGG-Gelände in Auftrag zu geben. Kosten rund € 70.000. Ein Bebauungsplan ist Voraussetzung dafür, Bauanträge für einzelne Bauvorhaben einreichen zu können. Bislang war ein Bebauungsplan aus Kostengründen noch nicht beeantragt worden – im Zuge der bevorstehenden Neu- und Umbauten ist er unumgänglich geworden.


6.12.2011

Das Trägerkreistreffen des ZEGG beschließt, € 60.000  zur Verfügung zu stellen für die Planung der Unidächer und den Ausbau des Wohnblock-Dachstocks.

Ein Architektenteam aus Berlin, Justus Matthias und Peter Klimberg, bekommt den Zuschlag für den Planungsauftrag.


Dezember 2011

Für einen Teil der Finanzierung des Dachstockausbaus wird die "Aktion 300x1000" ins Leben gerufen. Im Lauf der ersten beiden Monate kommen 28Tsd. € zusammen, vor allem aus dem Kreis der ZEGG-Bewohner.


12.3.2012

Trägertreffen im MärzDie Architekten stellen der Gemeinschaft verschiedene Varianten für den Ausbau des Uni-Dachstocks vor. Die Gemeinschaft entscheidet sich beim östlichen Dachstock für die (teurere, aber architektonisch ansprechendere) ‚Giebelvariante‘ und für einfache Gauben beim Gästedachstock, der in einer späteren Bauphase saniert werden soll. Die Architekten bekommen den Auftrag, diese Varianten bis zur Bauantragsreife auszuarbeiten.


28.11.2012

Die Architekten präsentieren der Gemeinschaft die detailliert ausgearbeiteten Entwürfe. Der Trägerkreis beschließt, den Bauantrag in der vorgetragenen Fassung einzureichen. Bestandteil des Beschlusses ist auch, notwendige Brandschutzmaßnahmen im übrigen Teil des Gebäudes durchzuführen.


3.1.2013

Baubeginn für Erneuerung des Treppenhauses, welches in den auszubauenden Dachstock führt, damit es den Brandschutzvorschriften entspricht. Wie oftmals ist zunächst die Abteilung Abriß am Werk: Die alte Holztreppe mit ihren verschiedenen Plaste-und Elaste-Belägen muss aus Brandschutzgründen ersetzt werden. DDR-Duft läßt grüßen...

Abriss TreppeII 9Bau der BehelfstreppeAbriss TreppeII 5Abriss der Holztreppe


Februar 2013

Die Vorbereitungen für den Ausbau des Uni-Dachstocks laufen fast planmäßig – nur das Wetter spielt uns einen  Streich; die Betonbauer warten auf besseres Wetter, um den ersten Abschnitt der neuen Treppe fertigstellen zu können. Der Bauantrag ist in Arbeit und dreht sich langsam durch die verschiedenen "Behördenmühlen."


März 2013

Die Betonbaufirma hat übernommen und baut die neue Treppe.

Betonieren Treppe.Georg 4Neue Treppe klein


April 2013

Die Treppe ist (im Rohbau) fertig,die Stützen sind weg, die Verschalung ist weg. Ein erster Schritt ist geschafft. Auf dem Dachstock werden die Hinterlassenschaften zweier Jahrzehnte gerade weggeräumt, unsere Handwerker sind dabei, alle notwendigen Versorgungsleitungen anschlussfertig vorzubereiten und das Gerüst und der Kran zum Bau der Zwischendecke sind bestellt. Was immer noch fehlt, ist die Genehmigung und Baufreigabe seitens der Baubehörde, doch die schwierigste Hürde 'Brandschutzgutachten' scheint genommen zu sein und wartet nur noch darauf, dass die zuständige Dame aus dem Urlaub zurückkommt um das Gutachten begutachten zu können - Mitte Juni könnte es also wirklich losgehen.

Treppe Aprilthumb Dachstockausbau


Mai 2013

In schweißtreibender Arbeit wird über eine Tonne alte und völlig platt gelegene Glas- und Mineralwolle in Säcke gestopft und fachgerecht entsorgt. Mehr Arbeit und Kosten als ursprünglich gedacht verursachen die Auflagen zum Brandschutz: Für das ganze Gebäude muss ein Brandmelde- und Notbeleuchtungssystem installiert werden. Ende Mai ist alles soweit fertig, dass die Firma, die als ersten Ausbauschritt auf dem gesamten Dachstock eine Holz-Beton-Verbunddecke einziehen wird, mit ihrer Arbeit beginnen kann....

DachstockDachstock2


Juni 2013

Termingerecht am 14.6. ist es so weit: Die beauftragte Firma gießt die Die Holz-Beton-Verbunddecke auf dem Uni-Dachstock. Der Fußboden für die zukünftige Wohnung ist damit im Rohbau fertig.
Nicht wie geplant hingegegen verläuft der Rückbau des Dachstocks: Weil die Prüfung unseres Brandschutzkonzepts noch nicht erfolgt ist und deshalb die Baufreigabe nicht erfolgen kann, haben wir uns entschieden, die Gerüsterstellung und die Aktion Rückbau / Abriß von Dach und Dachstuhl auf die Zeit nach dem Sommercamp zu verlegen.

Juni 13Juni 13 3.klein


Juli 2013

Warten auf die Baufreigabe...


August 2013

Im letzten Augustdrittel war es dann endlich so weit: Die Baugenehmigung für den geplanten Ausbau des Dachstocks von unserem Hauptgebäude ist erteilt, und kurze Zeit später kommt dann auch die Baufreigabe - der berühmte 'rote Punkt' an der Baustelle. Ein tolles Team von Zegg-Mitarbeitern und Bauhelfern steht bereit für den nächsten Schritt der Verwirklichung unseres Vorhabens: Im Verlauf von nur zwei Tagen wird der alte Dachstock komplett demontiert, alles noch verwertbare Material - vor allem Ziegel und Balken - wird fachgerecht eingelagert für spätere Verwendung und kurze Zeit später rücken die Maurer an und beginnen mit den Arbeiten für den neuen großen Giebel über dem Rondell.

Streß gibt es ob des drohenden Regens - es ist nicht leicht, ein 'Flachdach' von 240 m² Größe ohne Gefälle regendicht zu kriegen - aber durch den tatkräftigen Einsatz vieler Helfer wird auch diese Hürde genommen und alles ist vorbereitet für die Zimmerei, die in Kürze den neuen Dachstuhl aufstellen wird.

Demontage Dachstock Georg 2Demontage Dachstock Georg 7Demontage Dachstock Georg 14

thumb Demontage Dachstock Georg 5 


September 2013

Endlich, nach Monaten der Vorbereitung ist der Rohbau angefangen und ist auch schon fast fertig. Am 9.9. haben wir ein zünftiges Richtfest gefeiert.
Einen Wehrmutstropfen gibt es schon. Die Bewohner der "Kirschwohnung", die direkt unter dem Dachstock leben, hatten in den letzten Wochen und Monaten doch eine ganze Menge mit dem Bau und der Vorbereitung dazu zu erdulden, z.B.Stützen, die in jedem Zimmer drei Wochen lang standen! Die Bewohner haben das Beste daraus gemacht und zur Pole-Dance-Party eingeladen.

thumb Richtfest3Richtfest13.Georg24RichtfestRichtfest


Oktober 2013

Die Arbeiten der Firmen schreiten relativ planmäßig voran: Blecharbeiten, Dachdecken, Dachgauben mit EPDM-Folie decken (lange Diskussion mit den Dachdeckern, die dieses ökologisch sehr sinnvolle Material noch nicht verarbeitet hatten), Fenstermontage, Fassade streichen (so wie die Nordseite der Uni auch, ein alter Beschluss, der in der Gemeinschaft dennoch kontroverse Diskussionen und ein breites Feld von Meinungen entfacht hat).

Dachstock 12.13. Georg 7

Dach Alte sauna Georg 12.13 2Dachstock 12.13. Georg


November 2013

Endlich kommen auch die Fenster für den neuen Giebel – ab jetzt ist das Äußere der Baustelle weitgehend so, wie es auch zukünftig sein soll. Die Wärmedämmung des Giebels machen unsere Haushandwerker mit Weichfaser-Dämmplatten, und innen wird alles mit Zelluloseflocken gedämmt. Obgleich natürlich noch nicht geheizt wird, ist es drinnen schon recht gemütlich, während draußen das Wetter immer ungemütlicher wird.
Die Gemeinschaft hält Rückblick auf die erste Bauphase ‚Rohbau' und beschließt, den Innenausbau gemäß den Architektenplänen sukzessive im Rahmen der verfügbaren Finanzmittel selbst durchzuführen. In der zweiten ‚Bauwoche Dachstockausbau' verlegen begabte Helfer den größten Teil der inneren Dachhaut mit Gipskartonplatten; die Lage der zukünftigen Zimmer ist bereits zu sehen.

Dachstock November 3

Dachstock November 2Dachstock NovemberDachstock 12.13. Georg 4


Dezember 2013

Beim Gemeinschaftsnachmittag zum Thema Bauvorhaben 2014 präsentiert das Bauteam die Ergebnisse seiner Überlegungen. Was deutlich wurde, ist: Sehr viel Arbeit und Geld werden wir im kommenden Jahr in den Erhalt unserer Gebäudesubstanz stecken müssen. Nachdem 2011 und 2012 das gesamte Fernwärmenetz auf dem Gelände erneuert wurde, hat jetzt die Erneuerung der Heizungsverteilung in den Gebäuden Dringlichkeit. Eine kleine und zum Glück ­noch reparable Überschwemmung im Gästehaus hat uns das kürzlich sehr eindrücklich vor Augen geführt. Auch wenn das Jahr 2013 wirtschaftlich sehr gut gelaufen ist, machen die anstehenden Sanierungsaufgaben unseren finanziellen Spielraum ziemlich klein. So werden wir auch für die endgültige Fertigstellung des Uni-Dachstocks weiterhin die handwerkliche und finanzielle Unterstützung unserer Freunde benötigen.


Februar 2014

Der Monat startet mit der dritten Bauwoche Dachstockausbau: Helfer und externe Handwerker unterstützen das Team vom ZEGG beim Erstellen der Wände und der Verkleidung der Innendecken. Diese Arbeiten werden während des restlichen Monats fortgesetzt, auch die Elekro- und Heizungs-Installationsarbeiten sind schon recht weit fortgeschritten. Im westlichen Bereich des Uni-Hauptgebäudes werden sämtliche Wasserleitungen erneuert.

Bauwoche3.4Bauwoche3Bauwoche3.3


März 2014

Dachstockausbau: Die vierte Bauwoche Dachstockausbau – mit 3 Profis und drei begabten Helfern wunderbar besetzt - bringt feuerhemmendes Isoliermaterial in die Zimmerwände, unser Elektriker legt Schalter und Steckdosen und die zweite Seite der Wände wird geschlossen. Aufwändig ist die Deckenverkleidung des Flurbereichs und die der schönen, aber komplizierten Lichtschächte für die Nordzimmer. Hier gibt es Kanten und Schrägen und Winkel in großer Zahl, ein Arbeitsfortschritt nach Durchschnittswerten ist nicht möglich.

Bauwoche3.1Bauwoche3.2thumb Bauwoche3.4


April 2014

Bauvorschriften zum vorbeugenden Brandschutz haben sich im Lauf der Planungsphase verschärft – jetzt muss doch auch noch eine zweite Lage Brandschutzplatten unter der gesamten Deckenfläche montiert werden. Alle Steckdosen und Schalter müssen rundum mit Gips verkleidet werden, jeder Balken doppelt mit Gipskarton ummantelt werden – all das hält auf, macht Mühe und der Baufortschritt geht einen eher schleppenden Gang.

Dachstock April Georg 3Dachstock April Georg 7Dachstock April Georg 11


Mai 2014

Die ZEGG-Saison hat begonnen, in diesem Jahr zeichnet sich eine besondere Fülle von Großveranstaltungen ab. Dennoch nimmt der Dachstockausbau nach dem kleinen Schock des April wieder richtig Fahrt auf. Kurt – Gast eines Wochenendseminar und begabter Handwerker – entscheidet sich, für längere Zeit zu bleiben und uns beim Ausbau zu unterstützen. Toll! Mehr als zwanzigtausend Schrauben wurden im Trockenbau bereits verschraubt, trotzdem ist das Ende der Arbeiten noch nicht in Sicht. Aber es geht gut voran.

Dachstock Juli.Georg 5Dachstock Juli.Georg 6

 

 

 

 


Juni / Juli 2014

Langsam, aber sicher geht die Trockenbauphase ihrem Ende entgegen. Wo fertig gespachtelt ist, fangen die Malerarbeiten an. Auf einmal geht vieles schnell wie gewohnt, oder sogar schneller. Die Fensterstreichaktion unter Leitung von Georg und Bettina wird zum Teil spontan umgewidmet zur fünften Bauwoche. Die Entscheidung steht, den geplanten Einweihungstermin am 23. August zu halten, auch wenn bis dahin nicht alles fertig sein wird. Das spornt an. Kurz vor dem Sommercamp werden in einer großen Transportaktion fast 2500 kg Material für die Fußböden per Hand in den zweiten Stock getragen. Wir haben gute Eichendielen aus Deutschland einkaufen können zu einem sensationell günstigen Preis – das freut uns alle.

Dachstock Juli.Georg 3Dachstock Juli.Georg 1Dachstock Juli.Georg 4Dachstock Juli.Georg

 


August 2014

Dachstock: Furioser Endspurt vor der großen Einweihungsparty mit ‚Sleep In‘ (siehe ZEGG-aktuell); Fußböden, Malerarbeiten, Fensterbänke, Lehmputz … alles fertig. Was offen bleibt, sind die Fliesenlegerarbeiten im Bad, die Brandschutztüren, die Zimmertüren, die Bodenbeläge im Treppenhaus und das Treppengeländer. All das werden befreundete Handwerker oder Firmen aus der Region übernehmen.


September / Oktober 2014

Dachstock: Es geht langsamer voran. Recherchen, Ausschreibungen, Entscheidungen … Immer noch und immer wieder: Sicherheitsbeleuchtung und Brandmeldeanlage. Immerhin: Alle Heizkörper sind fertig montiert – unser Klempner ist wieder gesund, zu seiner Entlastung haben wir befristet einen zweiten eingestellt, der Engpass auf diesem Gebiet ist behoben.




ZEGG – Bildungszentrum gGmbH
Rosa-Luxemburg-Str. 89
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Telefon: +49 (0) 33841 595-100
Telefax: +49 (0) 33841 595-102

E-Mail:
Web: www.zegg.de


Im ZEGG leben 100 Menschen gemeinschaftlich zusammen. Wir sind Modellprojekt für ein sozial und ökologisch innovatives Leben und Wirtschaften. Dabei interessiert uns, wie nachhaltige Entwicklung funktioniert - für jede/n Einzelne/n und für die Gesellschaft als Ganzes. Wir legen Augenmerk auf die sozialen, spirituellen, ökonomischen und ökologischen Aspekte dessen, was wir tun.

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