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Der neue Uni-Vorplatz – Interview mit Rocco Lothar Hammes

 

Du hast gerade hauptverantwortlich den Univorplatz umgestaltet. Wer bist du und wie ist deine Verbindung zum ZEGG?

Ich heiße Rocco Lothar Hammes und bin 1991 als einer der ersten ins ZEGG eingezogen. Bis 1995 habe ich mit meiner Familie hier gelebt. Ich habe damals auch meine Firma hier mit eingebracht. 1995 bin ich dann in die Nähe auf einen Bauernhof gezogen.

 

Wie bist du dazu gekommen, den Uni-Vorplatz umzugestalten?

Die Planung für diesen Uni-Vorplatz habe ich tatsächlich schon 1993 gemacht. Mir war damals schon klar: Für ein Hauptgebäude, eine Uni, braucht es einen anderen Univorplatz team webEingang. Etwas mit mehr Öffnung, mehr Licht, mehr Willkommens-Atmosphäre. Und auch  einen Platz, wo man nicht einfach nur durchrennt, sondern ankommt, um ins Haus zu gehen. Oder wo man anhält, wenn man aus dem Haus kommt. Meine Idee war es, einen Treffpunkt, ja eigentlich klassisch  einen Campus vor der Uni zu schaffen.  Meine Firma ist eine Firma für Garten- und Landschaftsbau und wir haben das jetzt hier auf der Baustelle mit drei Leuten von der Firma und vier Leuten aus dem ZEGG umgesetzt.                Foto: Bauteam (Rocco Lothar Hammes ganz links)

Wie viel Vorbereitung brauchte diese Baustelle?

Oh, viel! Wir haben Anfang Oktober mit den Vorarbeiten begonnen. Da musste das Hauptgebäude vorn tiefgründig abgegraben und saniert werden. Und die Univorplatz Beginn webneu gemachten Wände mussten erst  trocknen, bevor wir richtig loslegen konnten. Was uns sehr behindert hat, war, dass wir auf dem Platz viele Leitungen gefunden haben, die nicht verzeichnet waren und viel zu flach lagen, für die Öffnung, die wir jetzt geschaffen haben. Diese Leitungen mussten wir tiefer legen. Und dann haben wir noch Leerrohre verlegt, sodass man später noch Leitungen reinlegen kann und nicht immer buddeln muss. Außerdem ist der ganze Vorplatz unterkellert. Dieser Keller hat eine neue Betondecke bekommen. Und auch der Fledermauskeller, der dort bereits vor dem Hauptgebäude war, hat eine neue Decke bekommen, weil die alte zerbröselte. Den Eingang zum Fledermauskeller kann man rechts neben dem Treppenaufgang sehen.  Wir sind übrigens gespannt, ob die Fledermäuse wieder einziehen werden. Die hatten sich bei den Bauarbeiten natürlich nicht blicken lassen.

Eine Herausforderung war auch die Koordination von Profis, Semiprofis und fleißigen Helfern, sowie den Handwerkern anderer Gewerke (Mauer, Elektriker). Ein bisschen schade war die Tatsache, dass es eine reine Männerbaustelle war. Da haben sich die Frauen wohl noch nicht dran getraut.

 

Wie habt ihr konkret den Uni-Vorplatz gestaltet?

Wir haben die ganze Oberflächenstruktur verändert. Mit zwei Baggern und Radladern waren wir fast sechs Wochen lang zugange und haben ca. 300 Kubikmeter  Boden hin- und her bewegt. Im Grunde haben wir den Hang, der bis an die Uni-Vorplatz heran ging, ganz zurückgenommen. Dadurch ist ein großer halbrunder Platz entstanden, der mit sandsteinfarbigen Platten  gepflastert wurde. Er hat  Wege zu allen Seiten und ist eingUnivorplatz fertig webefasst von  Pflanz- und Rasenflächen. Vor dem Zugang zum Atelier ist auch eine Findlingsstelle, an der das Regenwasser zusammenläuft und in den Untergrund sickern kann. Die Hänge haben wir mit Trockensteinmauern aus Sandstein terrassiert. Sieht sehr mediterran aus. Die Fußwege zum neuen Platz sind mit sogenannter wassergebundener Decke erstellt, wie in  Parkanlagen oft üblich. Das Ganze ist jetzt barrierefrei, was vor allem Rollstuhlfahrer freuen wird. Jetzt kann man ebenerdig ins Unigebäude reingehen. 

 

Und was ist dein Fazit?

Letztlich ist es trotz sehr mieser Wetterbedingungen alles gut gelaufen. Ich finde es ist auch ästhetisch gelungen und ich bin gespannt wie der Platz nächstes Jahr von den Gästen angenommen wird.

 

Das sind wir auch! Vielen Dank für die Umbauten und fürs Gespräch, lieber Rocco!



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