Achtsamkeitstage für zwei

Beginn:
Fr, 23. April 2021
Ende:
So, 25. April 2021
Leitung:
Veronika Oehler und Team

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zwei 5688709b pixabayAls Paar oder als gute Freunde den Alltagstrubel verlassen – anhalten - zur Ruhe kommen - sich selbst spüren - Raum für Ich und Wir - miteinander präsent und bewusst sein - sich wieder neu begegnen - gestärkt und verbundener heimkehren.

 

 




Bildquelle: Zwei, 5688709, Pixabay

Wie lädt man in den gemeinsamen Alltag die Stille ein und verschafft sich Qualitätszeiten der Achtsamkeit, um sich mitten im vollen Leben bewusster zu begegnen? Das Seminar versorgt dich mit Know-how für wachen Kontakt zu dir und deiner Welt.

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 Bildquelle: hands, Dean Moriarty, Pixabay

Eingerahmt von Meditationen und Stillezeiten, in denen wir zunächst einmal mit uns selbst in Kontakt kommen, erschaffen wir achtsame Begegnungsräume miteinander. Einfache Methoden, die eine offenere Kommunikation unterstützen, werden erprobt, um auch über das Seminar hinaus in die Beziehung wirken zu können.

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Bildquelle: human, Lars Nissen, Pixabay

Elemente, die deinen Kontakt zu dir selbst stärken, wechseln sich ab mit Elementen, bei denen du von deinem Partner, deiner Partnerin, deiner Freundin, deinem Freund begleitet wirst und ihr gemeinsam einen bewussten Raum kreiert – eine aufregende Erfahrung!

hermit patternpictures 1128805b pixabayBildquelle: hermit, Patternpictures, Pixabay

Ihr könnt euch überraschen lassen, wie ihr nach diesem Wochenende einen leichteren Zugang findet zur Wahrnehmung eures Denkens, Spürens und Fühlens, zu eurer Fähigkeit euch zu erholen, zur Möglichkeit Abstand zu gewinnen und Nähe herzustellen. Mit diesem Know how werdet ihr erleben, wie es euch leichter fällt, in eurer Beziehung wach zu sein und in einer Haltung der Kooperation zu bleiben auch in schwierigen Situationen.

Kursleitung: Veronika Oehler & Sebastian Prüfer

Preis: Kursgebühr € 210 / 180 / 150 (Staffel nach Selbsteinschätzung wählbar), zuzüglich € 113 für Unterkunft im Gruppenschlafraum (EZ und DZ nach Verfügbarkeit gegen Aufpreis möglich), Verpflegung und Kurtaxe


P.S.: Achtsamkeit zu zweit

Heute kann ich in keinen Buchladen gehen ohne nicht schon am Eingang mit einem sanften Mindfulness-Spruch warm begrüßt zu werden. Seit einigen Jahren wird der Begriff Achtsamkeit in unseren Breiten inflationär verbreitet und in hippen Zeitschriften mit einem Foto von einer am Strand oder auf einem einsamen Berggipfel sitzenden jungen Schönheit in Meditationshaltung eingerahmt.

Dabei hat Achtsamkeit für mich viel mehr mit roten Ampeln zu tun als mit einsamen Stränden. Nicht Rückzug, Leisetreten, zurückhaltend sein oder gar im Flüsterton sprechen ist gemeint. Sondern es bedeutet innerlich anzuhalten! Genau dort wo du dich gerade befindest, mitten im Gespräch, beim Beeilen, vor der roten Ampel, beim Abendessen, beim E-Mail Schreiben … deinen Körper plötzlich wahrnehmen … von deiner Haltung bis zur Spannung im Bauch oder in deinem Kiefer … und wach zu sein für die Stimmung, Gefühle, die in diesem Moment wirken … ob leise Geborgenheit oder bissiger Ärger... und die gewohnten Gedanken an „Hätte“, „Wäre“ oder „Sollte“ nicht zu Ende zu denken. Für mich ist Achtsamkeit eine der radikalsten Haltungen, die es dem Leben gegenüber gibt. Die schöne Nachricht ist, sie ist erlernbar.

Eines der vielleicht gefährlichsten Lernfelder dafür ist die Beziehung zu einem anderen Menschen. Während wir in Beziehung zu Tieren oder zur Natur viel leichter in der Lage sind, offen, neugierig, unvoreingenommen und bewertungsfrei zu sein, schwindet diese Fähigkeiten immens, wenn unser Gegenüber ein andere Person ist. Wenn es sich dann auch noch um einen geliebten oder nahen Menschen handelt, spulen sich eine ganze Reihe von Mustern ab, die die reine Wahrnehmung gnadenlos ergänzen durch Erinnerungen, Erwartungen, Bewertungen und Reaktionsgewohnheiten.

Wie wäre es, reines Gewahrsein gemeinsam zu erleben, eben genau mit dem Menschen, mit dem es so schnell abhandenkommt? Wie wäre zum Beispiel ein Halten des anderen, bei dem ihr euch erzählt, was ihr in diesem Augenblick wahrnehmt … die Wärme der Haut, die Bewegungen beim Atmen, das Gefühl von Vertrautsein oder die eigene Scheu... Um von einer schönen Idee zum sehr konkreten Handeln zu kommen, bietet sich auch das „Zwiegespräch“ an, in dem ihr euch mitteilt, was euch gerade beschäftigt… ohne kommentiert oder bewertet zu werden (1). Oder was hältst du davon, diesen Tag mit einem gemeinsamen „Herzgespräch“ abschließen. Das ist die Jede*r-hat-5-Minuten-Version, die besonders zum wachen Beginn oder Abschluss einer gemeinsam verbrachten Zeit passt.

Und wie wäre es, wenn du jedes Jahr einmal ein Wochenende mit einer geliebten Person auf diesem Weg in mehr gemeinsam erlebte Bewusstheit verbringst? Wahrnehmend, berührend, mit größerer Klarheit, sprechend, schweigend…

(1) Das Zwiegespräch wurde entwickelt von Michael Lukas Moeller und seiner Frau Celia Fatia.
Infos zum Ablauf.

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Kategorien: ZEGG Veranstaltungen Bewusstsein in der Liebe Persönliches Wachstum Veronika Oehler

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