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Es braucht ein Dorf...

Selbsterfahrungswoche für Familien in Gemeinschaft

18. - 24.10.2027

„Es braucht ein Dorf, um ein Kind aufzuziehen.“

  • Wie kann ein tragendes Miteinander entstehen, in dem Kinder und Erwachsene gleichermaßen wachsen?
  • Was brauchen wir als Familie in Gemeinschaft?
  • Wie geht es uns als Paar in einer Gruppe? Wie kann diese uns unterstützen? Was ist herausfordernd?
  • Wie geht es mir als Alleinerziehender:m mit meinem Kind in Gemeinschaft?
  • Wie entsteht unter den Kindern ein "Feld"?


Diese Woche gibt Familien und ZEGG-Interessierten die Möglichkeit, Gemeinschaft zu erleben und neue Wege des Miteinanders zu entdecken. Wir bringen unsere Erfahrungen ein und freuen uns auf einen Austausch, in dem wir voneinander lernen können. Je nach Situation nutzen wir verschiedene Werkzeuge wie Kleingruppen-Austausch, Forum, Elemente aus der Gewaltfreien Kommunikation und der Elternschule, Musik, Kunst, Zeit in der Natur u.a.

Das Besondere: es gibt sowohl gemeinsame Gruppenzeiten für alle, Erwachsene und Kinder, als auch Zeiten nur für die Erwachsenen. In dieser Zeit begleiten die Teilnehmenden wechselweise die Kinder.

Die Themen werden von den Bedürfnissen der Teilnehmenden und der Gruppe mitbestimmt. Wir bringen neben den o.g. Tools unsere Erfahrung ein mit dem Leben als Familie in Gemeinschaft; den Herausforderungen, Eltern und Paar zu sein; mit Co-Elternschaft und neuen Formen von Familie; mit Trennung; Equal Care, Liebesschule.

Diese Woche wird von ZEGG-Eltern und Unterstützenden geleitet und richtet sich an Familien, die sich eine Woche lang in Gemeinschaft erleben und herausfinden möchten, ob Gemeinschaft etwas für sie ist. Ebenso laden wir Familien ein, die sich für einen Einstieg in die ZEGG-Gemeinschaft interessieren. Dafür kann dieser Kurs ein erster Schritt sein.

Wir freuen uns auf euch!

Daten und Anmeldung

Preis: Kursgebühr wird am Ende des Kurses nach Selbsteinschätzung gegeben.

Bilder unser Unterkünfte findest Du hier
18. - 24.10.2027
Es braucht ein Dorf...
Preis auf Anfrage.
Simon Schramm, Ailu Müller, Maria Müller, & Team
Plätze frei

Seminarleiter:innen

Simon Schramm, Jahrgang 1975.

Nach 13 Jahren Waldorfschulzeit und anschließendem Zivildienst Studium der Kulturwissenschaften und ästhetischen Praxis (Musik, Bildende Kunst, Kulturmanagement, Politik) sowie Kulturpädagogik an der Universität Hildesheim - veranstaltet er als Freiberufler Kreativ-Seminare, Kunst- und Party Events und thematische Festivals.

Er ist Mitbegründer der Liebesschule für junge Erwachsene.
Außerdem hat er eine Ausbildung zum Heilerziehungshelfer und arbeit in Berlin als Pflege- Assistent.

Simon lebt seit 2012 im ZEGG und ist dort aktuell auch im Sozialkreis aktiv – er gestaltet Intensiv- und Ausbildungszeiten für die Gemeinschaft. „Seit ich mich 2010 auf die Reise gemacht habe, Gemeinschaft zu erforschen, gilt mein Herzblut dem Zusammensein und Zusammenwirken von Menschen, ob das nun durch ein Festival, durch Liebesforschung, durch einen Gruppenprozess oder durch Musik, Tanz, Kunst und Theater geschieht. Manchmal passiert auch alles gleichzeitig...“

Ailu, Jahrgang 1990, lebt seit 2021 im ZEGG und begleitet Gruppen während Festivals sowie Sommergäste und Kennenlern-Wochenenden. Ihr Herz schlägt für ein Miteinander der Generationen, im ZEGG, von jung bis alt. Sonst betreut sie die Gastveranstaltungen im ZEGG und arbeitet mit Einzelpersonen und Paaren als Gestalttherapeutin/-beraterin.

"Mein Herzensanliegen ist es, Räume zu kreieren, in denen Menschen tiefe Begegnung erleben können und in denen sie ihr Bedürfnis nach Nähe, Berührung und Geborgenheit stillen können."

www.ailu.eu

geb. 1984 in Dresden, ist Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation, Coachin, in Ausbildung in Somatic Experiencing® (SE) zur Bewältigung von Trauma nach Dr. Peter Levine, Mama, ewig Neugierige und lebt seit 2021 im ZEGG.

Die Gewaltfreie Kommunikation ist 2012 ganz unerwartet über eine Empfehlung in mein Leben gekommen. Seitdem ist sie die Haltung, nach der ich das Miteinander mit anderen und mein Leben generell versuche auszurichten. In den letzten zehn Jahren habe ich mich von meiner Neugier leiten lassen, die mich zu vielen verschiedenen GfK-Weiterbildungen sowie angrenzenden Themen und schließlich zum Gemeinschaftsleben geführt hat.

Mein Wirken ist stark von den gemeinschaftsbildenden Techniken von Kelly Bryson und dem ZEGG inspiriert, von der Einbeziehung des Körpers über Tanz und Bewegung sowie von sozialen Meditationen. Seit ein paar Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema Trauma und wie dies unser Miteinander beeinflusst. All diese Erfahrungen lasse ich in einem freien Mix in meine GfK-Seminare einfließen.

Mir liegt es am Herzen, Räume des Vertrauens zu kreieren, in denen die Haltung und das Potential der Gewaltfreien Kommunikation erlebbar werden. Neben handfester Theorie für den Verstand, geht es mir vor allem darum, einen Geschmack davon zu vermitteln, wie sich authentisches Miteinander in Verbindung anfühlt. Neben meiner Leidenschaft für die Beschäftigung mit unseren individuellen und kollektiven Tiefen ist es mir wichtig, das große Ganze im Blick zu behalten und zu forschen, wie wir mit Gewaltfreier Kommunikation auch zu einem sozialen und ökologischen Wandel in der Welt beitragen können.

Mehr Informationen zur mir und meinen Angeboten finden sich auf meiner Webseite: tulpental.com [URL: https://tulpental.com/]

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